Archiv der Kategorie: Marketing

Expertin bei start2grow!

Ab sofort bin ich als Expertin bei start2grow ehrenamtlich im Einsatz. start2grow ist ein Projekt der Wirtschaftsförderung Dortmund und hat das Ziel, Gründerinnen und Gründer bei der schnellen, fundierten Umsetzung ihrer Geschäftsidee und beim erfolgreichen Aufbau ihres eigenen Unternehmens zu unterstützen.

Bei Fragen zum Thema Marketing sowie dem Einsatz von Social Media für unternehmerische Zwecke stehe ich den Gründern für eine erste Orientierung ehrenamtlich und kostenfrei zur Seite. Weitere Informationen zum Coaching-Konzept von start2grow bietet die Website des Projekts. Wer ebenfalls als Experte oder sogar Mentor im Rahmen des Gründungswettbewerbs tätig werden will, kann sich online auf dieser Seite registrieren. Ich finde es eine gute Sache, Gründern beim Start zu helfen – schließlich kann ich mich noch sehr gut an meine ersten Jahre erinnern, und wie dankbar ich für jede Form von Hilfe war.

Vortragsfolien „Aktuelles aus dem Social Media Marketing“

Heute habe ich beim Business Frühstück in der Gründergenossenschaft in Witten einen Kurzvortrag zum Thema „Aktuelles aus dem Social Media Marketing“ gehalten. In knapp zwanzig Minuten habe ich die – in meinen Augen – wichtigsten Neuigkeiten und Trends aus den vergangenen drei Wochen vorgestellt. Wer sich einen Überblick verschaffen möchte: bittesehr! Hier sind die Vortragsfolien Aktuelles aus dem Social Media Marketing zum Download.

Foto eines Baukastens

Ist es möglich, mit einem Homepage-Baukasten professionelle Websites zu erstellen?

Foto eines Baukastens

Quelle: istockphoto.com

Manuela Potthast hat mir ein Blogstöckchen zugeworfen, das ich im Rahmen ihrer kleinen Blogparade auf Beschäftigungs-Therapie.de gern aufgreife. Meine Kunden sind ja bekanntermaßen vorwiegend kleine und mittelständische Unternehmer. Da die Marketing-Budgets in dieser Zielgruppe im Allgemeinen eher überschaubar sind, begegnen mir zum Beginn unserer Zusammenarbeit immer wieder Websites, die mit Homepage-Baukästen erstellt wurden. In der Regel genügen diese professionellen Ansprüchen leider nicht.

Wo liegen die Hauptprobleme der Homepage-Baukästen?

Die Versprechen der Baukasten-Anbieter sind vollmundig: „Der XYZ-Homepage Baukasten konfiguriert Ihre Homepage quasi von selbst.“ oder auch „professionelle Designs sind bereits eingebaut“ und „Die komplette Websiteerstellung erfolgt mit nur wenigen Klicks.“ Aber stimmt das wirklich?

Technisch gesehen halten alle Anbieter ihre Versprechen weitestgehend auch ein. Es genügen tatsächlich wenige Klicks, um eine Website zu erstellen. Doch die Ergebnisse sind in der Regel trotzdem alles andere als professionell. Woran liegt das?

Der Unterschied zwischen Können und Wollen

Auch wenn viele Menschen gutes von schlechtem Design unterscheiden können – etwas Weiterlesen

Adblocker Kampagnen Beispiel

Gedanken zum Kampf der Medien gegen Adblock-Nutzung

Aktuell läuft auf den Seiten der großen Nachrichten-Websites wie spiegel-online.de, FAZ.net, Zeit.de aber auch Golem.de eine Kampagne gegen die Adblock-Nutzung. T3n.de ruft schon länger dagegen auf. Anlass genug also, sich dazu einmal einige Gedanken zu machen.

Ich habe nichts gegen Anzeigen. Natürlich nicht. Ich bin Marketing-Beraterin, Werbung ist mein Geschäft und zu meinen Aufgaben gehört es, für meine Kunden optimale Werbestrategien zu entwickeln und maximale Sichtbarkeit in den Medien zu erreichen.

Trotzdem nutze ich selbst Adblocker. Warum?

Seit 1996 nutze ich das Internet, sowohl geschäftlich wie auch privat. Zu Unterhaltungszwecken ebenso wie für meine Weiterbildung. Mitte der 1990er Jahre war online Werbung eher harmlos. Hier und da tauchten Werbebanner auf und ich habe sie – wenn mich Produkt oder Leistung interessierten, gerne geklickt. Als Marketing-Leiterin habe ich diese Werbeform für das Unternehmen, bei dem ich angestellt war, zu Werbezwecken gebucht.

Online-Werbung läuft aus dem Ruder

Doch dann ging es los. Banner wurden größer, mehr, viel mehr und vor allem: sie begannen, sich zu bewegen. Anfangs noch einfache GIF-Animationen, später ganze Flash-Filmchen. Große, kleine und Skyscraper-Formate, dazu Overlays, Underlays und was man sich noch alles vorstellen kann. Das war der Moment, in dem ich begann, mich nach Adblockern umzusehen.

Ich mag einfach nicht in dem ganzen optischen Geplärre mühsam und zeitaufwändig die Info herausfiltern  müssen, die mich interessiert. Und das sage ich, als jemand, der in der Branche arbeitet! Meinen Kunden rate ich inzwischen in der Regel von dieser Werbeform ab. Weil sie nervt. Die einen blenden sie aus – so wie ich. Die anderen wissen nicht um Adblocker, fühlen sich davon bedrängt und werden sicher nicht freiwillig auf die Anzeigen klicken, oftmals aber versehentlich, was immer zu Unmut führt. Meine Teilnehmer in der AltenAkademie in Dortmund, die gerade ihre ersten Schritte ins Internet unternehmen, sind von dem optischen Overkill einfach überfordert. Die Erleichterung, die sich in ihren Gesichtern ablesen lässt, wenn ich ihnen erzähle, dass es Adblocker oder Lesetools wie Clearly oder Pocket gibt, die den ganzen ablenkenden Overhead einfach ausblenden, sollten die Werbeverantwortlichen in den Unternehmen einmal sehen! Positives Image verschafft man sich anders!

Auf der Seite der Absatzwirtschaft ist folgendes Zitat zu finden:

„Der Grund ist, dass viele das Internet nicht verstanden haben und einfach das Konzept der TV-Werbung – maximale Aufmerksamkeit erzeugen – kopieren“, schreibt Adblock.

 

Das ist aber heute sowohl zu viel als auch zu wenig! Natürlich wollen und müssen die Nachrichten-Websites Geld verdienen. Ich bin die letzte, die einfach alles kostenlos im Internet erwartet. Gute journalistische Leistung muss bezahlt werden, keine Frage. Doch ich frage mich ernsthaft, ob es nicht weniger hochgerüstet geht. Zumal, wenn ich keine Wahl habe.

Wie geht es weiter nach dem Aufruf gegen Adblock-Nutzung?

Angenommen, die Nutzer folgen nun in breiter Front dem Aufruf. Einnahmen generiert das bloße Einblenden der Werbebanner aber noch nicht. Erst der Klick sorgt für die Conversion. Werden wir also in einem Jahr einen neuen Aufruf auf den Seiten lesen? Etwa in der Art: Gucken Sie unsere Werbung bitte nicht nur an, klicken Sie gefälligst auch mal darauf? Oder werden demnächst die Anzeigen den Artikeln einfach vorgeschaltet, so dass man sie mit Klick auf die Anzeige erst „freischalten“ muss? Ich hoffe, dass da den Medien doch deutlich leserfreundliche Modelle einfallen, mit denen sie ihre (notwendigen) Einnahmen generieren können!