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Android Tablets einfach erklärt – Das Buch zu Android Tablets

Wie einige von Ihnen wissen, lebe ich mein Motto „Wissen wird mehr, wenn man es teilt“ nicht nur in meiner Beratungstätigkeit, sondern ich bin auch als Dozentin tätig. Seit vielen Jahren schon gebe ich PC- und Android-Kurse an der AltenAkademie in Dortmund. 

Im Rahmen meiner Seminare gebe ich natürlich auch immer wieder gerne Tipps und Hinweise zu weiterführenden Materialien. Als ich kürzlich sah, dass der O’Reilly Verlag sein Buch zu Android Tablets* nun in der zweiten Auflage  herausgab, habe ich um ein Rezensionsexemplar gebeten und auch umgehend erhalten. Mein Urlaub kam mir dazwischen, bereits früher diese Rezension zu verfassen.

Zuerst skeptisch

Aufgrund der schnellen Entwicklung von Hard- und Software stehe ich Büchern zu IT-Themen in der jüngsten Zeit immer etwas skeptisch gegenüber, was einfach daran liegt, dass die Vorlaufzeiten von der Planung des Buchprojekts über das Schreiben bis zur druckfertigen Version kaum noch mit der rasanten Entwicklung mithalten können. Doch meine Teilnehmer, die natürlich Einsteiger in dem Gebiet sind und die ich nicht einfach mit „am besten googlen Sie mal“ abgespeist werden können, fragten immer wieder nach „einem guten Buch“.

Gerade für meine Zielgruppe, die Senioren, ist dieses Buch wirklich gut geeignet. Schrift und Screenshots haben eine lesebrillenfreundliche Größe, das Buch ist klar gegliedert und gut strukturiert. Natürlich kann der Autor Hans Dorsch nicht auf alle Spezialitäten und Anpassungen eines jeden (No Name- oder Discounter-) Herstellers eingehen, doch die wichtigsten Unterschiede zwischen den Google-Nexus Geräten, Samsung, Asus, Acer, Lenovo und Sony spricht er an und stellt sie auch in Screenshots dar.

Android Tablets einfach erklärt

Der Autor verwendet eine klare und einfache Sprache und versucht, Fachbegriffe auf ein Minimum zu reduzieren und wenn möglich sogar deutsche Begriffe zu verwenden. Neben der Bedienung spricht er auch Themen an, die auch meine Teilnehmer immer wieder bewegen, beispielsweise, ob man Updates „einfach so installieren darf“. Beispielsweise hat er auf Seite 55 optisch gut in einem Kasten hervorgehoben kurz erklärt, warum alte Browser nicht sicher sind.

Thematisch werden alle wichtigen Bereiche systematisch vorgestellt: Kapitel 1 legt die Grundlagen und sollte auf jeden Fall gelesen werden. Doch dank des übersichtlichen Inhaltsverzeichnisses zum Anfang des Buches und eines Registers am Ende ist man als Leser schnell orientiert und kann sich bei Bedarf fix das passende Kapitel heraussuchen. Die Themen der einzelnen Kapitel heißen:

  • Ins Web gehen – ganz selbstverständlich
  • Mehr aus dem Tablet machen – mit Android Apps von Google Play
  • Volle Unterhaltung im Tablet-Format
  • Selber machen – Fotos und Videos erstellen, bearbeiten und sammeln
  • Kommunizieren – E-Mail, Twitter, Facebook, Google Hangouts und Telefon
  • Organisieren und arbeiten – Dinge einfach geregelt kriegen
  • Suchen, finden, nutzen – Infos und Wissen aus dem Netz
  • Verbinden, vernetzen, erweitern – sicher und schlau zum persönlichen Tablet
  • Warten und pflegen – das Tablet sicher und funktionsfähig halten

Das große Interesse, das meine Seminarteilnehmer an der Bedienung der Tablets haben, sollte auch Marketing-Verantwortliche aufhorchen lassen. Dass „Mobile“ das nächste „große Ding“ ist, ist den meisten Marketing-Spezialisten hoffentlich sowieso schon klar. Vielen gelingt es aber nicht, Apps und Produkte so zu gestalten, dass sie auch von diesen Kunden einfach und intuitiv bedient werden können. Ganze Felder der Symbolik erschließen sich nicht für Menschen, die mit dem Hinweis, Comics seien Schundliteratur, aufgewachsen sind. Dass beispielsweise ein Zahnrad für „Einstellungen“ steht, muss ich immer wieder extra erklären – übrigens sind die Teilnehmer der AltenAkademie zum großen Teil ausgesprochen gebildet, unter ihnen viele, die ihren Lebensunterhalt als Ingenieure, Techniker oder Lehrer verdient haben!

Fazit

Seit mir der Verlag das Buch zugeschickt hat, habe ich es bereits in einigen Kursen vorgestellt und die Rückmeldungen der Teilnehmer waren durchweg positiv. Obwohl ich Android-Tablets schon lange nutze und mit allen möglichen und unmöglichen Fragen in meinen Seminaren konfrontiert wurde, habe ich noch den einen oder anderen Tipp aus dem Buch übernehmen können. Fazit: Mit 19,90 Euro nicht das billigste Buch auf dem Markt, aber sehr hochwertig (Papier, Bindung) und inhaltlich definitiv sein Geld wert.

Hans Dorsch, Das Buch zu Android-Tablets, O’Reilly Verlag, 2. Auflage 30. April 2015, ISBN 978-3958750616 

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